Das Ascona-Projekt ist eine extreme Langzeitbeobachtung aller Korrosionserscheinungen an einem Opel Ascona aus dem Baujahr 1984 in Echtzeit und unter realen Bedingungen. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die galvanisch verzinkten Verbindungs- und Anbauteile. Die Korrosion der Verzinkung wird im Vergleich zu anderen Werkstoffen wie lackiertem Blech und Kunststoff bewertet.

Im Jahr 2014 hat das Ascona-Projekt ein wichtiges Ziel erreicht: der Wagen ist durch ein Sachverständigen-Gutachten gemäß §23 der deutschen Fahrzeug-Zulassungsverordnung als Oldtimer anerkannt worden. Dies ist möglich, wenn das Auto mindestens 30 Jahre alt ist und wird von Amts wegen durch den Buchstaben „H“ wie historisch rechts auf dem Kennzeichen sichtbar gemacht. Der Ascona hat dadurch auch wieder freie Fahrt in den Umweltzonen.

Der Ascona ist nun zum automobilen Kulturgut gereift, da kennt die Freude keine Grenzen!

Das Ascona-Projekt hat bewiesen, dass die unlegierte galvanische Verzinkung ein guter und nachhaltiger Korrosionsschutz für Kraftfahrzeuge ist. Doch es geht weiter: nun sollen die laufenden Instandhaltungs-Maßnahmen methodisch so weiterentwickelt werden, dass der Ascona in technisch und wirtschaftlich sinnvoller Weise möglichst unbegrenzt auf der Strasse gehalten werden kann.